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Tillichbau der TU Dresden

Ausschreibungen

Drei Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden


Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung gewährt nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für einen Zeitraum von sechs Monaten drei Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft oder anderer humanwissenschaftlicher Disziplinen, die sich im Endstadium ihrer Forschungsarbeiten befinden und eine abschließende Finanzierung benötigen. Das Stipendium wird mit einer halben Stelle TV-L E13 vergütet. Die Forschungsthemen sollten sich auf den wichtigsten Forschungsfeldern des Instituts bewegen, also auf den Gebieten

– der DDR-Forschung,
– der NS-Forschung,
– der vergleichenden Diktatur-/Autokratieforschung,
– der Transformationsforschung und/oder
– der vergleichenden Extremismusforschung.

Komparative Studien mit Deutschlandbezug werden bevorzugt berücksichtigt. Die Vergabe des Stipendiums setzt das befürwortende Votum des Betreuers/der Betreuerin der Arbeit voraus. Sie erfolgt nach Exzellenzkriterien auf der Grundlage eines Curriculum Vitae, eines detaillierten Arbeitsplans und der Begutachtung bereits fertig ausgearbeiteter Teile der Arbeit. Mit der Vergabe des Stipendiums verpflichtet sich die Stipendiatin/der Stipendiat, der Fördereinrichtung das druckfertige Manuskript zur Publikation anzubieten. Im Falle einer Annahme erfolgt eine zuschussfreie Veröffentlichung in den Institutsreihen.

Bewerbungsfrist ist der 1. April 2017, frühestmöglicher Beginn des Stipendiums der 1. Mai 2017.

Kontakt:
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V.
an der TU Dresden
Kommissarischer Direktor Dr. Clemens Vollnhals
01062 Dresden
Telefon: 0351 / 463 32802
Email: hait@msx.tu-dresden.de
 
 
 

Praktika


Das Hannah-Arendt-Institut bietet für Praktikanten, deren Praktikum in einer Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben ist (Pflichtpraktikum),Praktikumsplätze für wechselnde Aufgaben in der Forschung und im Projektmanagement.
Die klassischen Tätigkeiten umfassen die Vorbereitung von Tagungen, die Redaktion wissenschaftlicher Publikationen (Korrekturlesen, Überarbeitung des Anmerkungsapparats, Erstellung von Registern etc.), das Exzerpieren von wissenschaftlicher Literatur und Zeitungen sowie die Transkription von handschriftlichen Manuskripten. Es besteht überdies die Möglichkeit, in speziellen Drittmittel-Projekten (z. B. "Jüdisches Leben und Antisemitismus in Sachsen 1871-1945") zu arbeiten.
Sehr gute Kenntnisse in der deutschen und europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sind für uns Bedingung. Bewerber sollten ein Interesse an spezifischen geschichts- und politikwissenschaftlichen Forschungsmethoden (z. B. Oral History) besitzen. Freude an der Arbeit in Teamstrukturen und ein gefestigtes Auftreten im beruflichen Umgang zählen zu den persönlichen Stärken. Erfahrungen im Umgang mit deutschen und englischen Texten, sehr gute eigene Kenntnisse der deutschen Sprache sowie mindestens gute der englischen Sprache setzen wir voraus. Ein Verständnis romanischer oder osteuropäischer Sprachen ist im Umfeld eines international vernetzten Institutes immer von Vorteil.
Das Praktikum ist unentgeltlich und läuft in der Regel so lange, wie es die jeweilige Studien- oder Prüfungsordnung vorsieht. Eine individuelle Anpassung des Zeitraumes (Verkürzung) ist nach Absprache möglich.
Die üblichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben) senden Sie bitte an: Frau Hannelore Georgi ( )