KMSK Hannah-Arendt-Institut - Forschung
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Tillichbau der TU Dresden

 

Grenzopfer an der sächsisch-bayerischen und sächsisch-tschechischen Grenze in den Jahren 1952-1989

 

abgeschlossenes Projekt

Bearbeitung / Koordination:  Jan Gülzau

Jan Gülzau konnte sein im September 2011 begonnenes Forschungsprojekt zu den Grenzopfern des SED-Regimes entlang der sächsischen Außengrenzen, vom Beginn ihrer verschärften Abriegelung bis hin zum Fall der Berliner Mauer, im Oktober 2012 erfolgreich abschließen. Entgegen der ursprünglichen Konzeption wurden dabei auch solche Fälle mit berücksichtigt, die sich vor 1952 zugetragen haben. Denn bereits seit 1947 ließ das Regime – zunächst noch auf Befehl der SMAD, ab 1949 dann fortgesetzt unter der neuen Staats- und Parteiführung – verstärkt auf „Grenzverletzer“ schießen. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen vor allem in den Beständen der Deutschen Grenzpolizei/Grenztruppen der DDR sowie des Ministeriums für Staatssicherheit konnten 21 Personen namentlich identifiziert werden, die dem DDR-Grenzregime nachweislich zum Opfer fielen. Davon entfallen elf auf den sächsisch-bayerischen, zehn auf den sächsisch-tschechoslowakischen Grenzabschnitt. Ihre Schicksale sind auf der Homepage des HAIT biographisch dokumentiert.

online-Veröffentlichung der Ergebnisse des Projektes

letzte Änderung: 17.04.2015