KMSK Hannah-Arendt-Institut - Forschung
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Tillichbau der TU Dresden

 

Quellenedition zu einem Briefwechsel (1939 bis 1945)

 

Forschungsfeld:  Nationalsozialismus

Bearbeitung / Koordination:  Dr. Francesca Weil

Grundlage für die Edition ist ein einmaliger Quellenfundus von ca. 2.000 mehrseitigen Briefen der Großeltern von Wieland Menzel, dem Mitherausgeber. Er befindet sich in dessen Privatbesitz und dokumentiert lückenlos die Jahre des Zweiten Weltkrieges, zum einen aus der Perspektive von Martin Menzel, der zu diesem Zeitpunkt als Justizbeamter im Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete tätig war, zum anderen aus Sicht von Hildegard Menzel, die in einem ostsächsischen Dorf den Kriegsalltag bewältigen musste. Neben der Analyse und Einordnung der Tätigkeiten von Martin Menzel in Lublin und Krakau geht es auch um die Darstellung von Alltagsproblemen in einer kleinen deutschen Ortschaft, die vom Krieg bis kurz vor dessen Ende nicht unmittelbar betroffen ist. Außerdem soll den Fragen nachgegangen werden, wie und weshalb sich (politische) Einschätzungen, Haltungen und Prioritätensetzungen der beiden Protagonisten im Verlaufe des Krieges zuerst allmählich und dann immer schneller veränderten.

letzte Änderung: 20.04.2015