KMSK Hannah-Arendt-Institut - Forschung
Kontakt    Impressum   
Tillichbau der TU Dresden

 

Jüdisches Leben und Antisemitismus in Sachsen, 1871–1945

 

Forschungsfeld:  Nationalsozialismus

Bearbeitung / Koordination:  Dr. Clemens Vollnhals M.A.

Das von Clemens Vollnhals betriebene Projekt, das als epochenübergreifende Studie angelegt ist, soll die Entwicklung des jüdischen Lebens in Sachsen seit der Reichsgründung nachzeichnen und damit ein Forschungsdesiderat schließen. Zugleich sollen Ausbreitung und Wandlungsprozesse des Antisemitismus dargestellt und die Ergebnisse in einer Übersichtsdarstellung für ein breiteres Publikum zusammengefasst werden. Aufgrund der schlechten archivalischen Überlieferungslage kommt dabei der Presseauswertung jüdischer wie antisemitischer Provenienz ein besonderes Gewicht zu.
Aufgrund anderer Verpflichtungen ruhen die Arbeiten an diesem Projekt derzeit jedoch.

Im Kontext dieses Themenfeldes erschien 2013 in der gemeinsam mit der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten herausgegebenen Reihe „Lebenszeugnisse – Leidenswege“ die beeindruckenden Aufzeichnungen Isidor Nussenbaums, der als junger Jude in Bautzen aufwuchs und nach seiner Deportation in verschiedenen Konzentrationslager Zwangsarbeit leisten musste: „Er kommt nicht wieder. Geschichte eines Überlebenden“, Dresden 2013.

letzte Änderung: 01.04.2015