KMSK Hannah-Arendt-Institut - Forschung
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Tillichbau der TU Dresden

 

Die Deutsche Volksliste (DVL) im nationalsozialistisch besetzten Polen 1939/41-1945

 

abgeschlossenes Projekt

Bearbeitung / Koordination:  Dr. Johannes Frackowiak

Johannes Frackowiak setzte 2012 die Arbeit an dem durch die DFG geförderten Projekt zur Deutschen Volksliste (DVL) als einem Instrument der nationalsozialistischen Germanisierungspolitik in den vom „Dritten Reich“ annektierten Gebieten Polens fort. Vorläufiges Ergebnis der Arbeiten ist ein größerer Aufsatz des Bearbeiters mit den Hauptthesen des Forschungsprojekts. Erstmals werden darin auf fundierter Quellengrundlage nicht nur der Umgang des NS mit der von der Deutschen Volksliste (DVL) betroffenen Bevölkerung Westpolens, sondern auch deren Motive für eine gegebenenfalls freiwillige Eintragung in die DVL bzw. bewusste Ablehnung analysiert. Dieser Beitrag erschien im Frühjahr 2013 unter dem Titel „ Die Deutsche Volksliste als Instrument der NS-Germanisierungspolitik im annektierten Polen 1939–1945“ in dem vom Bearbeiter herausgegebenen Band „Nationalistische Politik und gegenseitige Ressentiments. Das deutsch-polnische Verhältnis von 1871 bis zur Gegenwart“, Göttingen 2013, mit Aufsätzen von Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen und Tschechien.

letzte Änderung: 01.04.2015