Hannah-Arendt-Institut
für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
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Gebäude Hannah Arendt Institut

Erbarmen kann es keines geben.
Ein Briefwechsel im Zweiten Weltkrieg

abgeschlossenes Projekt
Koordination: Dr. Francesca Weil

2014 begann Francesca Weil gemeinsam mit Wieland Menzel und Robin Reschke die Arbeit an einer umfangreichen Quellenedition. Grundlage hierfür ist die Sammlung von ca. 1 800 mehrseitigen Briefen der Großeltern von Wieland Menzel, die sich in seinem Privatbesitz befinden. Dieser einmalige Quellenfundus dokumentiert lückenlos die Jahre des Zweiten Weltkrieges, zum einen aus der Perspektive von Martin Menzel, der die meiste Zeit des Krieges als Justizbeamter im polnischen „Generalgouvernement“ (Lublin, Krakau) tätig war, zum anderen aus Sicht von Hildegard Menzel, die in einem kleinen ostsächsischen Dorf den Kriegsalltag bewältigen musste. Interessant ist dabei u.a., wie sich Einschätzungen, Haltungen und Prioritätensetzungen der beiden Protagonisten im Verlaufe des Krieges veränderten. Im Februar 2017 erschien das Buch beim Mitteldeutschen Verlag Halle.

letzte Änderung: 11.01.2018