Hannah-Arendt-Institut
für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
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Gebäude Hannah Arendt Institut

Flucht und Integration. Eine Befragung von Geflüchteten in Sachsen

Forschungsfeld: Transformation
Koordination: PD Dr. Steffen Kailitz

2017 schloss Steffen Kailitz im Rahmen des vom SMWK geförderten Projektes und am HAIT koordinierten Forschungsnetzwerks „Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen“ gemeinsam mit Gert Pickel, Oliver Decker (Universität Leipzig), Antje Röder (Universität Marburg) und Julia Schulze Wessel (TU Dresden/Universität Leipzig) sowie den Projektmitarbeitern Sheryn Rindermann (Universität Leipzig) und Christian Eichardt (TU Dresden) eine erste Befragung (Pretest) von Geflüchteten in Sachsen ab. Diese Befragung soll perspektivisch als Vorstufe für eine breiter angelegte deutschlandweite Befragung von Geflüchteten dienen. Es standen Fragen im Mittelpunkt, die derzeit die deutsche Gesellschaft tief bewegen:
Welche Menschen kommen in Sachsen an, welche Einstellungen bringen sie mit und wie nehmen sie Deutschland und die deutsche Gesellschaft wahr?
Was fordert und was erschwert ihre Integration in die Aufnahmegesellschaft?
Welche Wirkung haben Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus auf die Integrationsperspektiven von Geflüchteten?
Im Mai 2017 wurden erste Ergebnisse des Projektes gemeinsam mit Staatsministerin Eva-Maria Stange auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Zudem wurde 2017 von den Projektbeteiligten ein Working Paper mit den wesentlichen Ergebnissen des Pretests und 2018 ein Forschungsartikel über die methodischen Herausforderungen einer Befragung von Geflüchteten erstellt. Unter maßgeblicher Mitwirkung von Frank Asbrock (TU Chemnitz) werden die Ergebnisse der quantitativen Befragung inzwischen in einer zweiten Projektphase nun durch Gruppendiskussionen unter Geflüchteten in Sachsen ergänzt.

Link auf die Projektseite von IFRIS

letzte Änderung: 30.05.2018