Hannah-Arendt-Institut
für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
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Gebäude Hannah-Arendt-Institut

Ausschreibungen

Im Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Technischen Universität Dresden (HAIT) ist zum 1.7.2018 für die Dauer von zunächst 3 Jahren die Stelle eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w)

im Bereich der zeithistorischen Transformationsforschung zu besetzen. Die Stelle wird nach E 14 TV-L vergütet. Die Besetzung erfolgt auf der Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Eine Entfristung nach 3 Jahren ist möglich. Gesucht wird eine wissenschaftliche Persönlichkeit für das neu am HAIT zu entwickelnde Forschungsgebiet „Zeithistorische Transformationsforschung in transnationaler Perspektive. Die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in den spätsozialistischen Diktaturen (DDR und ostmit-teleuropäische Nachbarländer) und die Entwicklung postkommunistischer Gesellschaften in Europa“, in Verbindung mit der Leitung der Öffentlichkeitsarbeit des HAIT (Stellenanteil = 15%). Der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin hat die Aufgabe, Forschungsprojekte und Forschungsnetzwerke im nationalen und internationalen Rahmen eigenständig vorzubereiten und durchzuführen. Dazu gehört auch die Erarbeitung von Drittmittelan-trägen des bzw. die Beteiligung an Drittmittelvorhaben in Zusammenar-beit mit Partnern des HAIT, insbesondere der TU Dresden. Daneben ob-liegt dem Stelleninhaber/der Stelleninhaberin die Konzipierung und Anleitung der Öffentlichkeitsarbeit und der wissenschaftlichen Fachkommunikation des HAIT. Anforderungen:

  1. Durch Dissertation und/oder Habilitation ausgewiesene überdurch-schnittliche Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Zeitgeschichte oder in einer Nachbarwissenschaft mit starkem zeithistorischem Bezug;
  2. sehr gute Kenntnisse sozial- und kulturwissenschaftlicher Ansätze und Methoden in der zeithistorischen Forschung;
  3. sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache;
  4. Erfahrungen in der eigenständigen Entwicklung und Koordination von Forschungsprojekten (Drittmittel) und Forschungsnetzwerken im nationalen und internationalen Rahmen;
  5. Erfahrungen auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit und Fachkom-munikation akademischer Forschungseinrichtungen.

Erwünscht:

  1. Ausgewiesene Forschungsergebnisse auf dem zu entwickelnden For-schungsgebiet;
  2. weitere für das Forschungsgebiet relevante Sprachkenntnisse;
  3. Erfahrungen in der universitären Lehre.
  4. Als Ansprechpartnerin für eventuelle Nachfragen zum Aufgabenprofil der Stelle steht Ihnen Frau Dr. Kornelia Kończal, kornelia.konczal@mailbox.tu-dresden.de, zur Verfügung.

Das Hannah-Arendt-Institut strebt einen höheren Anteil von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen bei der Stellenbesetzung bevorzugt behandelt.

Ihre Bewerbungsunterlagen mit aussagekräftigem Motivationsschreiben senden Sie bitte bis zum 9.2.2018 ausschließlich per E-Mail (mit einer Gesamtdatei im Anhang) an folgende Adresse: hait@msx.tu-dresden.de.

Praktika


Das Hannah-Arendt-Institut bietet für Praktikanten, deren Praktikum in einer Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben ist (Pflichtpraktikum), Praktikumsplätze für wechselnde Aufgaben in der Forschung und im Projektmanagement.

Die klassischen Tätigkeiten umfassen die Vorbereitung von Tagungen, die Redaktion wissenschaftlicher Publikationen (Korrekturlesen, Überarbeitung des Anmerkungsapparats, Erstellung von Registern etc.), das Exzerpieren von wissenschaftlicher Literatur und Zeitungen sowie die Transkription von handschriftlichen Manuskripten. Es besteht überdies die Möglichkeit, in speziellen Drittmittel-Projekten (z. B. "Jüdisches Leben und Antisemitismus in Sachsen 1871-1945") zu arbeiten.

Sehr gute Kenntnisse in der deutschen und europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sind für uns Bedingung. Bewerber sollten ein Interesse an spezifischen geschichts- und politikwissenschaftlichen Forschungsmethoden (z. B. Oral History) besitzen. Freude an der Arbeit in Teamstrukturen und ein gefestigtes Auftreten im beruflichen Umgang zählen zu den persönlichen Stärken. Erfahrungen im Umgang mit deutschen und englischen Texten, sehr gute eigene Kenntnisse der deutschen Sprache sowie mindestens gute der englischen Sprache setzen wir voraus. Ein Verständnis romanischer oder osteuropäischer Sprachen ist im Umfeld eines international vernetzten Institutes immer von Vorteil.

Das Praktikum ist unentgeltlich und läuft in der Regel so lange, wie es die jeweilige Studien- oder Prüfungsordnung vorsieht. Eine individuelle Anpassung des Zeitraumes (Verkürzung) ist nach Absprache möglich.
Die üblichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben) senden Sie bitte an:

Frau Hannelore Georgi ( )