Hannah-Arendt-Institut
für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
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Tillichbau der TU Dresden

Buchvorstellung

Über italienischen Faschismus und Totalitarismus
Der Priester Luigi Sturzo als Gegenspieler Benito Mussolinis

Referent/in: Prof. Dr. Uwe Backes, Dresden
Prof. Dr. Günther Heydemann, Leipzig
22.01.2019 | 19:30 Uhr
Haus der Kathedrale, Schloßstraße 24, 01067 Dresden

Der sizilianische Priester, Soziologe und Politiker Don Luigi Sturzo zählte in den Jahren der faschistischen Machteroberung zu den entschiedensten und zeitweilig einflussreichsten Gegnern Benito Mussolinis. Als „Antifaschist“ der ersten Stunde war er zugleich ein „Antitotalitärer“, der bei aller Kritik am Risorgimento-Liberalismus die zentralen Errungenschaften des „liberalen Systems“ kompromisslos verteidigte, vor revolutionären Abenteuern jeglicher Art warnte und frühzeitig auf die strukturellen Gemeinsamkeiten der ideologischen Antipoden Faschismus und Bolschewismus aufmerksam machte. Er hat den Totalitarismusbegriff geprägt und in den langen Jahren seines Exils maßgeblich zur Verbreitung des Totalitarismuskonzepts beigetragen. Kann dieser entschiedene Verteidiger der freiheitlichen Demokratie heute ein Vorbild sein?

Prof. Dr. Uwe Backes, stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden und Prof. Dr. Günther Heydemann, ehemaliger Direktor am Hannah-Arendt-Institut, stellen den neuen Band aus der Reihe „Wege der Totalitarismusforschung“ vor.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden und dem Italien-Zentrum der TU Dresden.

Haus der Kathedrale
Eingang Kanzleigässchen
Schloßstraße 24
01067 Dresden