Hannah-Arendt-Institut
für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
Hauptnavigation

Navigation überspringen

Kopfbild Rubrik Publikationen, zu sehen ist eine Buchregalreihe mit Bücher des Instituts
Titelbild der Publikation

Neuerscheinung

Wieland Menzel; Robin Reschke; Francesca Weil (Hg.)

»Erbarmen kann es keines geben«

Ein Briefwechsel im Zweiten Weltkrieg

Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale) 2017

ISBN 978-3-95462-783-7

480 Seiten, Preis: 19,95 €

Ende 1941 wird der Zittauer Justizbeamte Martin Menzel nach Lublin ans Deutsche Gericht versetzt. Vier Jahre wechselt er fast täglich Briefe mit seiner Frau über den Krieg und die Besatzung, aber auch über Alltägliches und Familiäres. Scheinbar unbeeindruckt vom Schrecken des Holocaust geht er seiner bürokratischen Tätigkeit nach und steigt im NS-Apparat auf. Die Korrespondenz bietet einen seltenen Einblick in das Leben und die Sichtweisen von »einfachen« Menschen während des Zweiten Weltkriegs.