Hannah-Arendt-Institut
für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
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Kopfbild Rubrik Publikationen, zu sehen ist eine Buchregalreihe mit Bücher des Instituts
Titelbild der Publikation

Neuerscheinung

Jan Erik Schulte, Michael Wildt (Hg.)

Die SS nach 1945

Entschuldungsnarrative, populäre Mythen, europäische Erinnerungsdiskurse

(Berichte und Studien 76)

V&R unipress Göttingen 2018

ISBN 978-3-8471-0820-7

451 Seiten, Preis: 45,00 €

1945 wurde die SS von den Alliierten verboten und aufgelöst. Damit endete aber nicht die Geschichte dieser verbrecherischen Organisation. Vielmehr war bereits zu diesem Zeitpunkt die Auseinandersetzung über die Bedeutung, Verantwortung und Wirkung der SS und ihrer Mitglieder in vollem Gange - eine Auseinandersetzung, die bis heute andauert. Kollektivschuldvorwürfe standen gegen die Versuche von SS-Gliederungen, sich im Nachhinein von der Gesamtorganisation zu distanzieren. In Illustrierten und Spielfilmen lebte das Narrativ vom teuflischen SS-Offizier auf und verwandelte die SS medial in eine exklusive Geheimorganisation. Die Beiträge dieses Bandes analysieren die Strafverfolgung der SS nach 1945, die personellen Seilschaften und politischen Kontinuitäten, aber ebenso die vielfältige Dimension einer nach wie vor virulenten Erinnerungskultur an die SS in Europa.

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